Wertschöpfung

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Wiens Wirtschaftsmotor

Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten sichern die Wiener Stadtwerke mit ihren millardenschweren Investitionsprogrammen zehntausende Arbeitsplätze im Osten Österreichs. Bei allen Unternehmensaktivitäten steht nicht Gewinnmaxierung, sondern die Erbringung qualitativ hochwertiger Leistungen für alle Wienerinnen und Wiener im Vordergrund. Die Wiener Stadtwerke sind Wiens Wirtschaftsmotor. Eine, die diesen Motor in Schwung hält, ist Dr.in Ilse Stockinger, Geschäftsführerin der Wiener Stadtwerke Beteiligungsmanagement GmbH (BMG).

Im Vordergrund steht immer das Wohl der Menschen. „Das kann ich nicht oft genug betonen“, sagt Dr.in Ilse Stockinger. Die studierte Juristin startete ihre Karriere 2002 in der Rechtsabteilung der Wiener Stadtwerke. 2005 wurde die laut Selbstbeschreibung „begeisterte Userin von Öffis und Fahrrad“ als Geschäftsführerin in die BMG berufen. „Wir investieren in eine sichere Energieversorgung, in einen leistungsfähigen öffentlichen Verkehr, in den Klimaschutz. Wer profitiert denn von diesen Investitionen, wenn nicht die Menschen in und rund um Wien?

Eine Rekordsumme für die Infrastruktur

Zwischen den Jahren 2010 und 2014 fließen 4,4 Mrd. Euro in den weiteren Ausbau der Infrastruktur. Gegenüber den vergangenen fünf Jahren bedeutet das eine Erhöhung des Investitionsvolumens von rund 22 Prozent auf 890 Mio. Euro im Jahresdurchschnitt. „So viel Geld haben die Wiener Stadtwerke noch nie in die Hand genommen“, sagt Dr.in Ilse Stockinger. „Das ist eine Rekordsumme!“

Mit seinen milliardenschweren Aufträgen etabliert sich Österreichs größter kommunaler Infrastrukturdienstleister weiterhin als der Wirtschaftsmotor für den Standort Wien und die gesamte Ostregion. Ob beim U-Bahn-Bau oder bei der nachhaltigen Sicherung der Energieversorgung – die Stadtwerke setzen entscheidende Impulse für die Wirtschaft und sichern mit kontinuierlich hohen Investitionen zehntausende Arbeitsplätze. Damit sind nicht nur die der eigenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gemeint – die Wiener Stadtwerke sind mit rund 15.400 Beschäftigten einer der größten Arbeitgeber in der Region –, sondern vor allem auch externe. Allein der weitere Ausbau der U-Bahn in den kommenden fünf Jahren schafft die Voraussetzung für rund 26.000 neue Arbeitsplätze. Vor allem die Bauwirtschaft (Hoch-, Tief-, Straßen- und Tunnelbau), die Elektro- und Fahrzeugindustrie, aber auch Stahl-, Holzverarbeitungs- und Kunststoffindustrie profitieren von den Aufträgen der Wiener Stadtwerke.

Wachstumsbudget als Antwort auf die Krise

Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten betrachten es die Wiener Stadtwerke als ihre Verantwortung, für Aufschwung zu sorgen. Die Maxime lautet: „Wir müssen uns aus der Wirtschaftskrise herausinvestieren und nicht noch tiefer hineinsparen.“ Das kontinuierlich wachsende Investionsbudget der Wiener Stadtwerke stellt wohl die entscheidendste Maßnahme der Stadt Wien im Kampf gegen die Krise dar. Denn mit den aktuellen Infrastrukturprojekten sichert der Konzern nicht nur Arbeitsplätze, sondern vor allem auch die Kaufkraft am Standort Wien – die beste Voraussetzung für die Aufschwungphase.

Der Mensch im Mittelpunkt

Dabei ist es notwendig, die Wiener Stadtwerke und ihre Konzernbereiche Wien Energie, Wiener Linien, Wiener Lokalbahnen, Friedhöfe und Bestattung Wien sowie das Beteiligungsmanagementunternehmen BMG in ihrer Gesamtheit zu sehen. Denn „die Aufgabenstellung ist allen gemeinsam: der Dienst an den Bürgerinnen und Bürgern von Wien mit hoher Dienstleistungsqualität“, sagt Dr.in Ilse Stockinger. „Nicht der Gewinn steht im Vordergrund, sondern die Erbringung qualitativ hochwertiger Dienstleistungen für alle Wienerinnen und Wiener.“

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