
* Jede/r der 15.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter schafft durch ihre/seine Arbeit zwei zusätzliche Arbeitsplätze. Das ergab eine aktuelle Studie des WIFO über die volkswirtschaftliche Bedeutung der Wiener Stadtwerke.
Payr: Die Wiener Stadtwerke erwirtschafteten 2009 Umsatzerlöse in Höhe von rund 3 Mrd. Euro. Das ist historischer Höchststand und zeigt, der Konzern und alle Konzernbereiche haben im vergangenen Jahr höchst erfolgreich gearbeitet. Die Wiener Linien konnten die Zahl ihrer Fahrgäste zum sechsten Mal in Folge steigern. Wien Energie konnte sowohl bei den Strom- als auch bei den Gaserlösen ein deutliches Plus verzeichnen.
Krajcsir: Weil das Geschäftsmodell der Wiener Stadtwerke in Kombination mit einer konservativen Finanzstrategie krisensicher ist. Der Konzern wird als eigenständiges Unternehmen nach privatwirtschaftlichen Grundsätzen geführt. Damit können die Wiener Stadtwerke effiziente Strukturen einsetzen und in einem liberalisierten Umfeld besser bestehen. Denn bei bestimmten Bereichen, z. B. Strom, Gas, Bestattung stehen wir im vollen wirtschaftlichen Wettbewerb.
Payr: Doch gerade die aktuelle wirtschaftliche Situation zeigte deutlich, wie wichtig es ist, Infrastrukturversorgung in öffentlicher Hand zu lassen. Die Wiener Stadtwerke haben den kommunalen Auftrag, eine hochmoderne Infrastruktur für eine gut funktionierende Stadt zu liefern. Und das zu leistbaren Preisen. Für die Stadt Wien als Eigentümer steht nicht die Gewinnmaximierung im Vordergrund, sondern die Maximierung der Lebensqualität der Wienerinnen und Wiener.

Dr.in Gabriele Payr
Generaldirektorin Wiener Stadtwerke
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