Lebensqualität, das bedeutet aber auch, dass ich mir keine Sorgen machen muss, ob zu Hause Strom, Gas oder Heizung funktioniert, sagt Ing. Helmut Meixner.
Der Konzernbereich Wien Energie investiert bis 2014 rund 2 Mrd. Euro in eine sichere und ökologische Versorgung mit Energie. Davon werden rund 606 Mio. Euro für Wartung und Ausbau des Stromnetzes aufgebracht. Rund 210 Mio. Euro entfallen auf das Gasnetz, rund 330 Mio. Euro auf das Fernwärmenetz und rund 51 Mio. Euro auf das Fernkältenetz. Für den Bereich Stromerzeugung werden rund 352 Mio. Euro und für den Bereich Fernwärmeerzeugung rund 291 Mio. Euro aufgewendet. Im Mittelpunkt steht vor allem der verantwortungsvolle und zukunftsorientierte Umgang mit vorhandenen Ressourcen und Rohstoffen. „Das Ziel ist eine langfristige Sicherung der Energieversorgung“, bringt es Ing. Helmut Meixner auf den Punkt. „Das kann nur funktionieren, wenn auf Nachhaltigkeit höchsten Wert gelegt wird.“
In Summe sind es rund zwei Millionen Menschen im Großraum Wien, Wien Energie mit Strom, Erdgas und Fernwärme versorgt. „Deren Vertrauen verpflichtet“, sagt Ing. Helmut Meixner. „Und deshalb ist auch eine vorausschauende Energiepolitik Verpflichtung für Wien Energie.“
Hier kommt das „Wiener Modell“ zum Einsatz: die Erzeugung von Strom und Wärme in hocheffizienten Kraft-Wärme-Kopplungs-kraftwerken in Kombination mit Abwärme aus der Müllverbrennung. Gleichzeitig findet ein permanenter Ausbau der Leitungsnetze für eine möglichst effiziente und verlustfreie Energieübertragung statt. Parallel investiert Wien Energie in Projekte im Bereich der Energieerzeugung aus erneuerbaren Energieträgern wie Sonnen- oder Windkraft, in Wind-, Photovoltaik- und Biomasseanlagen. Der Ausbau von Energieberatungs- und Energie-effizienzdienstleistungen rundet die Aktivitäten des Konzerns nachhaltig ab.
Vor allem der Einsatz der sogenannten Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) trägt wesentlich zur Schonung von Umwelt und Ressourcen bei. In den vergangenen Jahrzehnten wurden alle kalorischen Kraftwerke in Wien mit einer Kraft-Wärme-Kopplung ausgestattet. Die bei der Stromerzeugung entstehende Abwärme, die bei herkömmlichen Verfahren ungenutzt verloren geht, wird für die Fernwärmeversorgung verwendet. Der Anlagen-Wirkungsgrad steigt so auf bis zu 86 Prozent des eingesetzten Brennstoffs.
Betrieben werden Wiens kalorische Kraftwerke mit dem Naturbrennstoff Erdgas, dem umweltfreundlichsten aller fossilen Energieträger. Insgesamt fünf solcher Kraftwerke versorgen die Kundinnen und Kunden mit Strom und Wärme. In Summe spart Wien Energie durch die Strom- und Fernwärmeerzeugung mit Kraft-Wärme-Kopplung und Abfallverbrennungsanlagen jährlich rund 2,6 Millionen Tonnen CO2 ein.

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