Das Segment Energie bildet die wichtigste Umsatzkomponente. Bei den Stromerlösen konnte im Vergleich zum Vorjahr ein Plus von 13,6 Prozent auf 1.646,3 Mio. Euro verzeichnet werden. Vor allem die Produktions- und Vertriebserlöse stiegen aufgrund der größeren Mengen, aber auch aufgrund der Energiepreise deutlich an. Im Gas- und Wärmebereich wirkte sich die im Vergleich zum Vorjahr mildere Witterung negativ auf die Absatzmengen aus. Die Gaserlöse stiegen dennoch um rund 9 Prozent auf 387 Mio. Euro an, was insbesondere auf die Preisanpassungsmaßnahmen zurückzuführen ist, die aufgrund der Entwicklung der Primärenergiekosten notwendig wurden. Die Wärmeerlöse lagen mit 455 Mio. Euro knapp über dem Vorjahresniveau.

Im Segment Verkehr stiegen die Umsatzerlöse im Wesentlichen aufgrund von Mehreinnahmen im Bereich der längerfristigen Zeitkarten (Jahres-, Monats-, Schüler-, Studenten- und Lehrlingskarten), welche jedoch teilweise durch Mindereinnahmen bei den Einzelfahrkarten und kurzfristigen Zeitkarten infolge der anhaltend angespannten Arbeitsmarktlage und rückläufigen Tourismuszahlen kompensiert wurden. Der Durchschnittserlös je Fahrgast sank geringfügig um 0,1 Prozent (2009: 51,79 Cent, 2008: 51,83 Cent). Innerhalb der Wiener Lokalbahnen-Gruppe (WLB-Gruppe) ist der Rückgang der Umsatzerlöse auf Auftragsrückgänge speziell im Güterverkehr infolge der Weltwirtschaftskrise zurückzuführen.
Auch im Segment Bestattung und Friedhöfe konnte ein leichter Zuwachs zum Vorjahreswert erreicht werden. Grund hierfür ist der Anstieg an Bestattungs- und Friedhofsleistungen.
Im Segment BMG-Gruppe ist ebenso ein Anstieg im Vergleich zum Jahr 2008 zu verzeichnen, welcher auf die im Jahr 2009 durchgeführten Erstkonsolidierungen der Garagierungsunternehmen STPM und WIPARK-Gruppe zurückzuführen ist.
Nach Eliminierung der Innenumsätze ergibt sich ein Konzernumsatz von 3.002,1 Mio. Euro und somit eine Steigerung von 8,5 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert.
Über den Zeitraum der letzten fünf Jahre zeigt die Umsatzeffizienz eine steigende Tendenz. Aufgrund des starken Umsatzwachstums setzte sich dieser positive Trend trotz erhöhten Personalstands, der sich durch die Einbringung der Friedhöfe (im Jahr 2008) sowie durch Erstkonsolidierung im Jahr 2009 der STPM und der WIPARK-Gruppe ergab, fort.

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