MitarbeiterInnen

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Personalplattform „Persönlich gefragt“

Unsere Expertin, Mag.a Bettina Steinkellner von der Abteilung Personalwesen und Human Resources der Konzernleitung, beantwortet ab sofort alle Fragen unserer MitarbeiterInnen.

Die interessantesten Fragen werden im „Teamgeist“, der MitarbeiterInnen-Zeitschrift der Wiener Stadtwerke, vorgestellt. Im Intranet gibt es überdies dazu eine Plattform, in der alle Themen zum Nachlesen gesammelt und aufbereitet werden. Diskussionsforen im Intranet bieten zusätzlich Gelegenheit, spannende Themen mit anderen MitarbeiterInnen zu diskutieren.

Integrierte MitarbeiterInnen-Entwicklung (IME)

Das Jahr 2009 stand im Zeichen der Reflexion im Sinne von Qualitätssicherung und -verbesserung.

Die Evaluierung zeigte, dass Handlungsbedarf besteht u. a. in der Schärfung der Ziele und Zielgruppen der einzelnen Angebote, in der verstärkten Einbindung der Führungskräfte, in der verbesserten Darstellung der Ausgewogenheit der Wertigkeit der Lehrgänge bzw. in der Aufbereitung von Modellfällen für die Laufbahnplanung. Diesen Punkten wurde 2009 im überarbeiteten Programm Rechnung getragen. Die optimierten Lehrgänge starten schrittweise im Jahr 2010 und werden durch entsprechende Kommunikationsmaßnahmen begleitet. Seit der Gründung des zentralen Aus- und Weiterbildungszentrums hat sich das „offene Förderprogramm“ als ein wichtiges Standbein der betrieblichen Aus- und Weiterbildung etabliert. Dieses wird vom Arbeitskreis der Bildungsverantwortlichen aus den Konzernunternehmen halbjährlich inhaltlich auf den Bedarf abgestimmt. Das Angebot umfasst Themen aus den Bereichen Arbeitsmethodik, Persönlichkeitsentwicklung, Formen der Zusammenarbeit ebenso wie übergeordnete fachliche Themen und EDV-Kurse.

Grundprämisse des Programmes ist ein grundsätzlich offener Zugang für alle MitarbeiterInnen, d. h. grundsätzlich kann jeder Mitarbeiter und jede Mitarbeiterin an den Kursen teilnehmen. Die Zugangssteuerung erfolgt im Grunde aus Sicht der Organisation selbstregulierend im Rahmen der dienstlichen Erfordernisse der Konzerngesellschaften über den erkannten Lernbedarf im Kontext anstehender Aufgaben. Damit kann eine beachtliche Breitenwirkung erzielt werden, wenngleich von der Themenauswahl Zielgruppen aus dem manuellen Bereich nicht direkt angesprochen werden. Die Grenzen sind lediglich durch die verfügbaren Kapazitäten gesetzt.

Neben dem zentralen Schulungsangebot wird in den Konzerngesellschaften zusätzlich eine Vielzahl an Weiterbildungsmaßnahmen, insbesondere für MitarbeiterInnen des handwerklichen Bereiches, angeboten.

Vereinbarkeit Beruf und Familie

Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie, insbesondere auch im Bereich der Kinder- und Pflegebetreuung, steht seitens der Wiener Stadtwerke im Fokus verschiedener Aktivitäten. Diesbezügliche Maßnahmen wirken sich vorteilhaft auf Motivation und Engagement der MitarbeiterInnen aus und tragen damit zur Steigerung der Produktivität bei. Im Zuge einer InteressentInnenabfrage haben rund 75 MitarbeiterInnen ihr Interesse an einer betrieblichen Kinderbetreuung in TownTown bekundet.

Gesundheitsförderung

2009 stand das Thema „Venen-Gesundheit“ im Mittelpunkt. Neben einer Informationsbroschüre in Zusammenarbeit mit dem Verein „Initiative Venengesundheit“ wurde konzernweit im Rahmen von Informationsveranstaltungen eine Vorsorgeuntersuchungsmöglichkeit für alle MitarbeiterInnen angeboten. Sie konnten sich bei den Wiener Stadtwerke-Venengesundheitstagen über Diagnose, Behandlungsmöglichkeiten und vorbeugende Maßnahmen informieren. Diese Veranstaltungsreihe fand großen Anklang und somit wird es auch im kommenden Jahr ein breit angelegtes Schwerpunktthema zur Gesundheitsförderung geben. So werden 2010 die betrieblichen Gesundheitstage unter dem Motto „Herz-Kreislauf“ stehen.

Arbeitszeit

Arbeitszeit ist eine steuerbare Ressource und Arbeitszeitsouveränität ein wesentlicher Motivationsfaktor angesichts unbestritten immer wichtiger werdender Vereinbarkeit zwischen Freizeit und Beruf. Daher wurde 2009 das Projekt „Working-Life Care“ ins Leben gerufen. Die Wiener Stadtwerke unterstützen ihre MitarbeiterInnen, ihr berufliches Engagement mit ihrer persönlichen Lebensplanung in Einklang zu bringen. Abhängig von den sich aus den Dienstleistungsaufgaben des Konzerns ergebenden Rahmenbedingungen leisten die Wiener Stadtwerke einen Beitrag zur mitarbeiterInnenfreundlicheren Arbeitszeitgestaltung. Etwa durch Ausdehnung der Gleitzeit oder flexiblere Arbeitszeitmodelle speziell im Teilzeitbereich bietet der Konzern unter anderem berufstätigen Müttern und Vätern, AlleinerzieherInnen oder MitarbeiterInnen, die die Betreuung älterer naher Angehöriger übernommen haben, die Möglichkeit, berufliche Aufgaben und die private persönliche Situation besser zu vereinbaren.

Betriebliches Vorschlagswesen – „Ideenwerkstatt“

Im Jahr 2009 konnte sich das neu strukturierte Betriebliche Vorschlagswesen bereits etablieren. In Summe wurden knapp über 300 Verbesserungsvorschläge von den MitarbeiterInnen der Wiener Stadtwerke eingereicht. Von allen Ideen wurden fast 20 Prozent als positiv bewertet, umgesetzt und auch prämiert.

Der konzernweit einheitliche Ablauf garantiert eine rasche Bearbeitung und die zuverlässige Rückmeldung an die EinreicherInnen. Die Vorgabe von zwei Monaten von der Einreichung bis zur Entscheidung einer möglichen Umsetzung wurde sogar unterschritten.

Für das Jahr 2010 sind weitere Verbesserungen am IT-System geplant, die die Bearbeitung von Vorschlägen in den zuständigen Stellen erleichtern und die Übersicht und Transparenz für die MitarbeiterInnen weiter erhöhen.

Menschen mit besonderen Bedürfnissen

Die Wiener Stadtwerke sind auch bestrebt, Menschen mit besonderen Bedürfnissen den Zugang zur Beschäftigung, den beruflichen Aufstieg und die Teilnahme an Aus- und Weiterbildung zu ermöglichen. Aufgrund tätigkeitsbezogener Gesundheitsanforderungen ist das aber nur teilweise möglich. Der Konzern ist jedoch bemüht, MitarbeiterInnen mit gesundheitlichen Einschränkungen weiterhin in effektiver Beschäftigung zu halten.

Gleichstellung-Chancengleichheit-Antidiskriminierung

Diese Schlagworte bedeuten in der Praxis, dass kein/e MitarbeiterIn aus Gründen des Alters, des Gesundheitszustandes, der nationalen oder ethnischen Herkunft oder des Geschlechts diskriminiert werden darf – dies ist dem Konzern ein großes Anliegen bei der unternehmensinternen Personalpolitik. Bei den Wiener Stadtwerken haben alle MitarbeiterInnen mit den gleichen erforderlichen Voraussetzungen auch die gleichen beruflichen Chancen.

2009 hat die Konzernleitung gemeinsam mit den Wiener Linien ein Projekt zur Mobbingprävention gestartet, um Mobbing weitestmöglich zu verhindern bzw. betroffenen MitarbeiterInnen Hilfestellung zu leisten. Hierbei wollen die Wiener Stadtwerke mit einer Informationskampagne vertieftes Bewusstsein bei den MitarbeiterInnen und Führungskräften zu diesem sensiblen Thema schaffen. Unsere MitarbeiterInnen können sich an interne Ansprechstellen wie Personalabteilungen und ArbeitsmedizinerInnen ebenso wenden wie an die extern eingerichtete Beratungsstelle bei der Firma Health Consult.

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